Gehirnexplosion

ein starkes Kribbeln auf der Haut
neu und doch unendlich vertraut
warme Glut erfüllt die Venen
Raum und Zeit sich endlos dehnen

tiefstes Tal, höchster Berg
bunt wie ein Feuerwerk
hell wie tausend Sonnen
ein Meer voller Wonnen

alles zerfließt, alles ist eins
das Tor zur Seele ist offen
kein Warten, kein Hoffen
die Erfüllung des Seins

im Hier und Jetzt
kurz freigesetzt

 

Gefühle sind so scheiße!

Das Herz zerbricht
Der Geist zerfällt
Ein starkes Licht
Nur schwach erhellt
Den Schmerz verdeckt
Die Seele leckt
Tropfen für Tropfen
Es gibt kein Hoffen
Ganz leer zuletzt
Trocken und dörr
Ohne Augen und Gehör
Alle Sinne zersetzt
Zerfällt zu Staub
Verweht mit dem Herbstlaub
Verschwunden für immer
Auch der letzte Schimmer

 

Worte

Worte regnen herzhaft, erfrischend und ehrlich aus dem Mund des Standhaften,
werden zu Stimmen in den Tagträumen des Nachdenklichen,
suchen ein Miteinander jenseits von fesselnden Bändern,
verschwinden in den nicht gelesenen Büchern,
finden Kraft in der Beschreibung der Natur,
erschaffen Momente des Verstehens, sind Kopfkino pur,
erwecken das innere Kind, das lernt um zu bleiben,
lassen sich auf der Wolke des Vertrauens ins Unendliche treiben.